Rieck Entsorgungs-Logistik: Aktuelles

POP-Verordnung

Neue POP Verordnung
Entsorgung von Dämmstoffen, die das Flammschutzmittel HBCD enthalten (Baustyropor) – neue gesetzliche Regelung ab dem 01.08.2017


Was wird geregelt?

Die Verordnung regelt das Verbot und die Beschränkung der Herstellung, des Inverkehrbringens und der Verwendung von persistenten organischen Schadstoffen (Persistent Organic Pollutants POP). Ferner geht es um die Beschränkung der Freisetzungen solcher Stoffe und die Festlegung von Bestimmungen zur Entsorgung von Abfällen, die aus solchen Stoffen bestehen, sie enthalten oder durch sie verunreinigt sind. Beispiele für POP sind DDT und Lindan, daneben polychlorierte Dibenzodioxine und -furane (Dioxine und Furane) sowie polychlorierte Biphenyle.

Der Gesetzgeber hebt damit die geltende Übergangsregelung zum Umgang mit Dämmstoffen, die HBCD oder andere in der POP-VO genannten schädlichen Stoffe enthalten, auf.

Für wen gilt die Regelung?

Die neue Regelung gilt für Hersteller (Erzeuger), Besitzer, Händler, Makler, Sammler, Beförderer und Entsorger von Abfällen.


Wer ist zuständig?

Die zuständige Behörde bei der Verordnungen der Europäischen Union im Bereich der Abfallwirtschaft ist zunächst die jeweilige (Bezirks-)Regierung.


Ab dem 1. August 2017 ist eine strikte Getrennthaltung der anfallenden Dämmstoffe sicherzustellen. Verbundstoffe, beispielsweise Bitumenschweissbahnen oder Gipskartonplatten, müssen getrennt werden. Das Dämmmaterial darf lediglich geringfügige Anhaftungen aufweisen. Die Entsorgung der somit sortenrein erfassten Dämmstoffe ist mittels elektronischem Nachweisverfahren zu dokumentieren, auch wenn der Abfall als nicht gefährlich eingestuft wird. Um die Entsorgung der Abfälle sicherzustellen, wurden unsererseits bereits die notwendigen Schritte eingeleitet.

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass bis zur Genehmigung des Entsorgungsnachweises die vakanten Abfälle an der Anfallstelle verbleiben müssen. Wir bitten um Ihr Verständnis für diese gesetzlichen Abläufe und bitten Sie, sich mit Ihrer/m Kundenbetreuer/in in Verbindung zu setzen, um das weitere Vorgehen abzustimmen.

Selbstverständlich steht Ihnen das Rieck-Team bei Rückfragen unter der Rufnummer 02131 / 717 95 – 29 gerne zur Verfügung.

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